Heute wird mir bewusst, dass schon bald die Hälfte dieses Jahres wieder vorbei ist. In zwei Wochen beginnen die Schulferien. Gerade können wir die längsten Tage des Jahres genießen, draußen sitzen und uns bis 22.00 Uhr oder länger am Licht erfreuen.
Heute wird mir bewusst, dass sich alles einem beständigen Wandel befindet. Tage, Wochen, Jahreszeiten kommen und gehen. Es braucht diesen Wandel von Werden und Vergehen und immer wieder Neu-Werden. Er ist so selbstverständlich, dass wir ihn in der Regel kaum wahrnehmen.
Heute wird mir bewusst, dass ich Teil bin in einem großen Ganzen. Die Welt dreht sich nicht um mich und nicht um uns – und das ist gut so. Es könnte uns demütig machen, uns die Augen öffnen und die Dinge, wirklich alle Dinge, so zu sehen, wie Gott sie gemeint hat.

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Heute wird mir bewusst, dass wir zum MiteinanderÜberleben bestimmt sind. Längst haben wir den diesjährigen Erdüberlastungstag überschritten (3. Mai 2025), den Tag, an dem wir die Ressourcen, die uns die Natur für dieses Jahr zur Verfügung stellt, aufgebraucht haben. Für den Rest des Jahres machen wir Schulden.
Heute wird mir aber auch bewusst, dass wir zum Staunen berufen sind, zum Segnen und Danken, zur Freude und zur Gemeinschaft mit allen Geschöpfen. In der Tiefe hängt alles zusammen und ist miteinander verbunden. Was einem Teil geschieht, hat Auswirkungen auf alles andere.
Eben darum ist es nicht beliebig, was wir denken, sagen und tun.
Wir können nicht oder kaum das Verhalten anderer beeinflussen, aber es macht einen Unterschied, was wir selbst tun und wie wir es tun. Lassen Sie sich mit Gottes Segen füllen und geben Sie diesen Segen weiter.
Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Zeit!








